Seit 1995 spielt Stephanie Daase auch als Continuoinstrumentalistin am Cembalo oder auf der Orgel im Orchester. Sie wirkt auch im Orchester als Pianistin, Cembalistin, an der Orgel oder auf der Celesta mit.
Bei den Werken des Barock spielt sie dabei am liebsten den bezifferten (oder auch unbezifferten) Bass aus der Partitur und nicht aus der ausgesetzten Stimme. Dies bedeutet zwar häufiges Blättern, ist aber ihrer Erfahrung nach viel praxisnäher und musikalisch sinnvoller.
Zum
ihrem Repertoire gehören die Passionen und großen Oratorien von J.S.Bach und über 50
weitere Bach-Kantaten, einige seiner Motetten, der Brandenburgischen
Konzerte und Orchestersuiten und viele Kantaten, Solokonzerte, Motetten anderer
vorbarocker oder barocker Komponisten, diverse Concerti grossi von Händel,
Kirchensonaten oder Messen von Mozart oder Haydn (u.a. große Orgelsolomesse in
Es-Dur).
Foto: 22.3.2009 Johannes-Passion
Zu den Komponisten, bei denen es sich nicht mehr um einen Generalbass
handelt, zählen im kirchenmusikalischen Bereich auf der Orgel Schubert und Mendelssohn (Geistliche Lieder), Rheinberger, Saint-Saëns (Oratorio de Noël), Dvorak, Fauré, Franck und Reger und Ryba und moderne Werke (z.B. Fiebig-Kantate).
Bei den weltlichen Werken handelt es sich z.B. um
Stücke von Bartok (Konzert für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta),
Schostakowitsch, Dallapiccola, Strawinski, Copland (Konzert für Klarinette mit
Harfe, Streichorchester und Klavier), Pärt, Schnittke (Concerto grosso für 2
Violinen, Cembalo und präpariertes Klavier) und Niimi.